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Malta – Valletta: Wassertaxi, St. John’s Co-Cathedral & Siege Bell Memorial

Am ersten Tag sind wir eigentlich nur angekommen und haben die nähere Umgebung unseres Hotels erkundet. Dabei ist uns aufgefallen, dass Sliema ein wahres Shoppingparadies ist: Ein riesiger Zara inklusive Zara Home Abteilung, Miss Selfridge, Topshop/Topmen, Bershka und viele andere tolle Shops erwarteten uns. Nebenbei unternahmen wir einen kleinen Stadtbummel durch die weihnachtlich dekorierten Straßen. Eines ist uns nämlich schon bei der Ankunft am Flughafen aufgefallen: In Sachen Christbaumschmuck und Lichterketten macht man den Maltesen so leicht nichts vor. An jeder Straßenecke, in jedem Kaufhaus oder Hotel an dem wir vorbeikamen: Überall funkelte es uns entgegen. Da kam natürlich sofort Weihnachtsstimmung auf, trotz der frühlingshaften Temperaturen.






Am nächsten Tag machten wir uns per Wassertaxi auf nach Valletta, die Fahrt dauerte nicht einmal 10 Minuten. Sofort fiel uns ein Markenzeichen Maltas auf: Steile Straßen. Enge Gassen. Es gibt kaum eine Straße, die keine Einbahnstraße ist, und ebenso wenig Straßen kann man überwinden, ohne einige Stufen zu erklimmen oder ein paar Höhenmeter hinter sich zu lassen. Auch oben auf den beiden Hauptstraßen angekommen, gibt es keinen Ort, an dem man nicht sofort an Weihnachten erinnert wird 😉 Wer sich ein wenig mit der Geschichte von Malta befasst, wird es nicht verwunderlich finden, dass man hier feinstes British English spricht. Aber nicht nur die Sprache erinnert einen an England – wo habe ich nur diese Telefonzellen nur schonmal gesehen? Hmm…



Unser Highlight des Tages war der Besuch der St. John’s Co-Cathedral, eine Kirche, die von außen recht unscheinbar wirkt und einem mit ihrer Inneneinrichtung einfach nur den Atem raubt. Wir verbrachten über eine Stunde in dem bombastischen Bauwerk und bewunderten die golden bemalten Wanddekorationen, die üppigen Gemälde an den Decken und natürlich die Grabplatten, die den kompletten Boden der Kirche bedecken. Die Ritter der damaligen Zeit konnten sich nämlich überhaupt nichts schöneres vorstellen, als ruhmreich in der Schlacht zu fallen – und genau solche Szenen findet man, ganz unkirchlich, auf den Grabsteinen wieder. Natürlich auch in bunten Farben. Die Malereien an den Decken und die Gemälde Wänden stammen übrigens von Caravaggio. Danach besuchten wir noch das Siege Bell Memorial, das an die in den Weltkriegen Verstorbenen gedenkt.

Auf dem Rückweg zu unserem Wassertaxi genossen wir noch die wunderschöne Aussicht von Valletta runter nach Sliema und verbrachten noch einen schönen ruhigen Abend mit einem leckeren Abendessen.

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