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Saint Martin oder Sint Maarten: Zwei Tage im Paradies



Simpson Bay

Wenn man morgens aufwacht, die Vorhänge vom Himmelbett aufzieht und zu allererst einmal den Pool sieht, kann der Tag doch gar nicht mehr schief laufen, oder? Geweckt wurde ich von einem laut krächzenden Papagei des Hotels. Außerdem gibt’s hier diverse andere Vögel, Schildkröten und Hasen (nein, wir übernachten nicht im Zoo), die aber alle weniger Lärm verursachen. Frühstück gab es dann im Restaurant direkt am Wasser, im Hintergrund die hügelige Landschaft von St. Martin und ein paar Yachten und Segelschiffe, die im Morgenwind vor sich hinschaukeln – wie im Bilderbuch.





The sign says „Topless women drinks for free at the bar“ ^^


Maho Beach


Unsere erste Anlaufstelle für den heutigen Tag war der berühmt-berüchtigte Maho Beach. Morgens etwas früher aufzustehen hat auch einen entscheidenden Vorteil: Kaum andere Touristen. Später am frühen Nachmittag kehrten wir nochmal an den Maho Beach zurück, um uns in der Bar zu stärken und mit einer erfrischenden Diet Coke abzukühlen, und da sah die Sache schon ganz anders aus… Aber von vorn! Der Strand ist schon eine seltsame Sehenswürdigkeit, wenn auch interessant – wann sieht man schonmal ein landendes Flugzeug in fast greifbarer Nähe?


Mulet Bay

Spaß-Foto – musste sein!


Allerdings wurde es uns nach dem gefühlten hundertsten Flugzeug dann doch zu langweilig und wir zogen (nachdem wir noch den Blogeintrag vom Vortag am Beach abgesetzt hatten ^^ WiFi!) zur Mulet Bay weiter. An einem schattigen Plätzchen entspannten wir dann eine Weile, bevor wir, wie schon gesagt, zum Maho zurückkehrten.




Philipsburg

Anschließend stand noch die Besichtigung von Philipsburg auf dem Programm – auf den Fotos sieht man wohl, dass wir schon etwas fertig waren… Verzeiht also das manchmal leicht gequälte Lächeln 😀 Trotzdem war die Stadt ihren Besuch wert. Irgendwie wirkte die Szene, die sich am Strand der Stadt bot, schon fast unwirklich: Häuschen, die aus Kopenhagen geklaut zu sein scheinen, holländische Straßenschilder, karibischer Strand mit Palmen und türkiesgrünem Wasser und eine metallene verschnörkelte Brücke – genauso bunt gemischt, wie die ganze Stadt auf mich wirkte. Manchmal schien es, als wäre Philipsburg eine Hafen-Handelsstadt aus dem 17. Jahrhundert. Aber genau dieser Mix macht irgendwie den netten Charme der Stadt aus. So, genug poetisiert, ich denke die Bilder sagen dann doch mehr 😉

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